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Die Sparda-Gruppe im Wandel

Am Mittwoch, den 6. Mai 1896 wurde in Karlsruhe mit dem „Spar- und Vorschuss-Verein der badischen Eisenbahnbeamten“ die erste Sparda-Bank in Deutschland gegründet.

In früheren Zeiten waren Genossenschaften oft die einzige Möglichkeit für bestimmte Bevölkerungsschichten, Zugang zu bezahlbarer Kreditvergabe zu erhalten und sich nicht von aggressiv auftretenden Wucherern abhängig zu machen, die schnell Monopolstellungen aufbauten.

Um zu verhindern, dass sich solche Monopolstellungen auch in Kreditgenossenschaften bildeten, wurden genossenschaftliche Werte wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung in die Strukturen integriert. Zwischen 1970 und 1980 haben sich die Sparda-Banken allen Privatpersonen geöffnet.

Die Verbindung zur Deutschen Bahn AG ist nach wie vor lebendig. Als einer der fünf Sozialpartner der Deutschen Bahn pflegen die Sparda-Banken unter dem Label DBplus ihr gutes Verhältnis zu den Eisenbahnern weiter. Unter anderem unterstützen die Sparda-Banken auch diverse soziale Projekte der Deutschen Bahn, wie die Initiative „Eisenbahner mit Herz“ des Interessenverbands Allianz pro Schiene e.V..

Der Verband der Sparda-Banken

Der „Revisionsverband der Eisenbahn- Spar- und Darlehnskassen“ wurde am 19. Januar 1906 von einigen der bereits bestehenden Eisenbahn- Spar- und Darlehenskassen, den heutigen Sparda-Banken, in Kassel gegründet.

Mit der Bildung eines eigenen Fachprüfungsverbandes legten die Sparda-Banken einen Grundstein für ihre erfolgreiche Entwicklung. Die über 100-jährige Erfolgsgeschichte der Sparda-Banken wurde vom Verband der Sparda-Banken e.V. damit von Anfang an mitgestaltet. Aus einem kleinen genossenschaftlichen Prüfungsverband hat er sich heute zu einem modernen Dienstleistungsverband entwickelt.

Über die Gruppe der Sparda-Banken 

Die Sparda-Banken sind eine Gruppe von elf regionalen Genossenschaftsbanken, die in Deutschland mit rund 6.000 Mitarbeitern in über 400 Filialen 3,6 Millionen Mitglieder betreuen. Kunden der Sparda-Banken können durch den Erwerb eines Genossenschaftsanteils Mitglied ihrer Bank werden.

Mitglied bei der Sparda-Bank zu sein heißt jedoch mehr, als von günstigen Konditionen zu profitieren. Wie in keiner anderen Rechtsform besteht in der Genossenschaft für das einzelne Mitglied die Möglichkeit, aktiv an einem gemeinsamen Unternehmen mitzuwirken.

Bis heute steht der private Kunde im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Die Gruppe der Sparda-Banken ist damit die einzige Bankengruppe in Deutschland, die sich ausschließlich im sogenannten „Retail-Banking“-Segment engagiert. Und das in der genossenschaftlichen Rechtsform.

Die Sparda-Banken sind sowohl Direktbank als auch Filialbank. Kunden der Sparda-Bank können (fast) alles rund um das Girokonto per Telefon oder über das Internet erledigen. Trotz aller Technik wird bei der Sparda-Bank auch das Filialnetz weiterentwickelt. So ist für Kunden der Sparda-Bank auch der Weg zur nächsten Filiale, zum Beratungscenter und zum Geldautomaten nicht weit.